Schwindeltherapie

Dank spezieller Schwindeltherapie können Schwindelanfälle (Lagerungsschwindel bis Neuritis vestibularis- Funktionsstörung eines Gleischgewichtsorgans) behandelt werden.

Lagerungsschwindel (BPLS- benigne paroxysmaler Lagerungsschwindel)

Der Lagerungsschwindel ist eine Form vom Schwindel, die bei Bewegung oder Veränderung der Lage auftritt. Die Symptomatik wird durch eine Ablösung der Kalziumkristalle (Otolithen) im Innenohr ausgelöst. Durch eine genaue Anamnese und eine Dix-Hallpike-Lagerungsprobe kann die betroffene Seite bestimmt werden. Anschließend wird ein so genanntes Epley-Manöver oder Semont Manöver zur Behandlung des gutartigen Lagerungsschwindels angewandt. Ziel der Übung ist es, die störenden Kalziumkristalle in einen weniger empfindlichen Teil des Ohrs zu verlagern. Dadurch kann der Schwindel effektiv bekämpft werden.

Neuritis vestibularis

Bei dem Neuritis vestibularis kommt es zu einem akut einsetzenden Schwindel, der durch eine Entzündung des Nervs ausgelöst wird. Durch eine Funktionsprüfung des Gleichgewichtsorgans wird die ausgefallene Seite bestimmt und ein geeignetes Gleichgewichtstraining (Vestibularistraining) angewandt. Diese Behandlungsmethode ist schnell zu erlernen und kann vom Patienten in kurzer Zeit unabhängig vom Therapeuten eigenständig durchgeführt werden.